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Naturnahe Friedhöfe

Der Friedhof steht oft nicht im Fokus, wenn man sich Gedanken über die Artenvielfalt macht. Dabei haben Friedhöfe ein großes Potential als Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Isolde Schramm-Warmke ist Gärtnerin und deshalb auch viel auf Friedhöfen unterwegs. Was sie dort erlebt, hat sie dazu gebracht, sich Gedanken zu machen, wie man auch diesen Bereich umweltgerecht gestalten kann.

  • die arbeitsintensiven Hecken, könnten durch einheimisch Sträucher ersetzt werden, die auch der heimischen Tierwelt Lebensraum und Nahrung bieten
  • bei der Grab-Bepflanzung könnte man auf trockenheitsresistente, insektenfreundliche und heimische Blühpflanzen zurückgreifen. Der geringere Durst der Pflanzen würde die häufigen Anfahrten mit dem Auto zum Friedhof verringern.
  • wiederverwendbare Grablichter helfen den Plastikmüll zu reduzieren
  • die Brunnen könnten so gestaltet werden, dass sie auch als Trinkmöglichkeiten von Vögeln genutzt werden können.
  • Totholzhaufen und/oder freie Sandflächen anlegen
  • unbenutzte Flächen mit heimischen Blühmischungen einsäen.
  • das Aufstellen von Infotafeln hilft die Akzeptanz bei Bürgerinnen und Bürgern zu gewinnen.


Die Ortsgruppe Gilching hat mit der gemeindlichen Umweltreferentin und der Friedhofsverwaltung einen Artikel auf der Gemeindeseite gestellt, auf den wir hier gerne verweisen möchten, weil er viele Hinweise und Anregungen enthält. 
https://www.gilching.de/planen-bauen/umwelt/naturnahe-grabgestaltung/

In anderen Gegenden hat die Idee schon fußgefasst und es ist längst an der Zeit, sie auch hier im Landkreis und darüber hinaus zu verbreiten und sich auszutauschen.

Isolde Schramm-Warmke, OG Gilching
schrammwarmkeisolde@gmx.de