Willkommen bei der Ortsgruppe Herrsching

Die Vorstandsmitglieder der Ortsgruppe Herrsching (von links nach rechts):
Friedrich Strixner, Josef Schwarz, Dr. Rommy Genuit, Angelika Brix, Karin von Zglinitzki

Vorsitzende:
Karin von Zglinitzki, Seestraße 71, 82211 Herrsching,
Telefon (08152) 5665

Stellvertretende Vorsitzende:
Angelika Brix, Rehmstraße 14, 82211 Herrsching,
Telefon (08152) 395-6887, E-Mail

Kassierer:
Friedrich Strixner, Mühlfelder Straße 28, 82211 Herrsching,
Telefon (08152) 8373

Beisitzer:
Josef Schwarz, Lessingstraße 13, 82211 Herrsching,
Telefon (08152) 1884

Beisitzer:
Dr. Rommy Genuit


Was man selbst gegen die Vermehrung der Mücken tun kann

Durch den häufigen Regen haben die Mücken es leicht, sich zu vermehren, selbst kleine und kleinste Pfützen, in denen sich die Mückenlarven entwickeln werden immer wieder vom Regen nachgefüllt. Gerade hier kann man aber im eigenen Umfeld ansetzen, um seinen Garten weitgehend von Mücken frei zu halten.

Wie das geht lesen Sie hier

 

 


Rückblick Exkursion: Wandel des Ammerseeufers im 20.Jahrhundert - Ursache und mögliche Entwicklung

Am 10.03.2012 fand die Exkursion mit dem Diplom-Biologe Burkhard Quinger statt.
Von der Bürgerinitiative "Rettet das Ostufer" waren im Vorfeld die
negative Entwicklung des Ammerseeostufers angeprangert und Forderungen
laut geworden die Betretung- und Erholungsbedürfnisse des Menschen gegen
die wildwuchernde Natur und die Vorstellungen des Wasserwirtschaftsamtes
zu verteidigen. Als Referenten konnten wir den Diplom Biologen Bukhard
Quinger gewinnen, der den 40 interessierten Teilnehmern fundiert die
fachlichen Grundlagen der Entwicklung des Ufers gezeigt und erklären hat.
Im Erholungsgelände südlich von Breitbrunn kann man den am Ufer
befindlichen Auwald besichtigen. Jetzt ein prioritäter Lebensraumtyp der
FFH-Richtlinie. Am Ammersee konnten im Gegensatz zum Starnbergersee, der
keinen Gebirgsfluss als zufließendes Gewässer hat, solche Auwälder
entstehen, weil durch den Zufluss der Ammer die Pegelstände des Sees
stärker schwanken. Das Ostufer von Lochschwab bis Stegen ist tatsächlich
der einzige Uferabschnitt, bei dem das Schilf gegen den sonstigen Trend
zugenommen hat. Erklären lässt sich das damit, dass der See in den
1950er bis 80ger nährstoffreich war, und um etwa 20 cm abgesenkt wurde.
Der Wasserkörper des See ist durch den Bau der Rinkanlisation
reoligotrophiert wurde, während die Nährstoffe in dem nun nicht mehr
dauernd überschwemmt Uferberbereich auch in absehbarer Zeit nicht mehr
aus gespült werden können weil sie fest im Ufersubstrat gebunden sind.
Die noch vorhanden wenigen Kiesufer sind sehr schützenswert und wären
wohl am ehesten durch eine Anhebung des Wasserspiegels zu erhalten und
wieder her zustellen, was aber für das Wasserwirtschaftsamt nicht in
Frage kommt, da ein Anhebung des Wasserspiegels um 10 cm einen
Retensionsverlust von 9,4 Millionen m³ bedeuten würde. Bei einem
"Jahrhunderhochwasser" würde diese Puffervolumen natürlich fehlen.
Die Teilnehmer aus den Reihen der Bürgerinitiative wurden ausdrücklich
darauf hingewiesen, dass es sich bei der Vegetation um gesetzlich
geschützte Vegetationstypen handelt, die nicht einfach entfernt oder
beschnitten werden können. Besonders wurde auf das vereinzelte Vorkommen
der seltenen Schwarzpappeln, Lavendel- und Reifweiden hin gewiesen und
auf die Bedeutung der Schilfröhrichte. Durch die Fragen der
Bürgerinitiative an den Referenten wurde aber bald klar, dass ihnen der
Wert der Ufervegetation durchaus bewusst ist und dass nur ganz
vorsichtig und nur unter naturschutzfachlichen Prämissen an speziell
ausgewählten Stellen begleitet von einem naturschutzfachlichen
Monitoring versucht werden kann ein wenig von dem alten Kiesufers zurück
zu gewinnen. Die Exkursion war eine sehr informative Veranstaltung, die
einem Austausch von Informationen zwischen den Forderungen der
Bürgerinitiative und den naturschutzfachlichen Anforderungen ermöglicht
hat und in einer sachlichen und freundschaftlichen Atmosphäre verlaufen ist.

Die Bilder zeigen Herrn Quinger beim erläutern der Funktion der Ufervegetation und des Kiesufers.

Über uns

Wenn Sie sich weiterhin dafür einsetzen wollen, daß unsere Heimat mit ihren landschaftlichen Schönheiten und artenreichen Tier- und Pflanzenwelt erhalten und gepflegt wird, unterstützen Sie unser ehrenamtliches Engagement und damit die Arbeit des

 

Bund Naturschutz in Bayern e.V.

 

Wir stehen ein für den Erhalt und die Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen, damit auch unsere Kinder noch in einer gesunden und vielfältigen Welt leben können. Der Bund Naturschutz ist satzungsgemäß an keine partei-politischen und wirtschaftlichen Interessen gebunden. Wir sind deshalb insbesondere auf Ihre Mithilfe angewiesen.

  • Sie können durch Ihre Mitgliedschaft im Bund Naturschutz die Ziele des Umwelt- und Naturschutzes unterstützen und möglichst viele Menschen als Mitglieder gewinnen.

  • Auch Mitglieder, die nur einen finanziellen Beitrag leisten, sind bei uns willkommen. Auch sie helfen mit, unsere   Arbeit vor Ort zu begleiten und nach ihren Möglichkeiten  unsere Ziele unterstützen.
  • Sie können sich aktiv engagieren bei den jährlich wiederkehrenden Arbeiten im Gemeindebereich wie Amphibienschutz, Biotoppflege und Kindergruppenarbeit
  • Sie können durch die Teilnahme an Veranstaltungen, Führungen, Exkursionen, Reisen und Vorträgen die nähere und weitere Heimat noch besser kennenlernen. Programme und Informationen auf Anforderung

  • Sie erhalten nach Anmeldung eine Individuelle Energieberatung für Haus und Betrieb unter Tel. 08152- 6113 (Herr Max Fey).

  • Sie können einen direkten finanziellen Beitrag für unsere örtliche Gruppe in Herrsching (Konto Nr. 2458950 bei der VR- Bank Herrsching BLZ 70093200) leisten. Spenden sind steuerlich absetzbar.

  • Wenn Sie sich über eine Stiftung oder ein Testament Gedanken machen, erhalten Sie individuelle und vertrauliche Beratung unter Tel. 0941- 2972012 ( Landesgeschäftsführer Peter Rottner E- mail: peter.rottner(at)bund-naturschutz.de

Der Bund Naturschutz stellt vor

 

Hirschkäfer

 

  •  HIRSCHKÄFER ( Lucanus cervus) Größter heimischer Käfer mit 35- 60 mm Körperlänge.
  • Liebt Eichenwälder in wärmeren Gebieten Europas. Die nach Westen abfallende Ammerseeleite mit besonders mildem Mikroklima dürfte das südlichste Vorkommen in Deutschland darstellen.

  • Das Bild zeigt ein männl. Exemplar in situ am 15.06.02 in Herrsching- Wartaweil 76. Die engerlingartigen großen Larven entwickeln sich in 4- 5 Jahren in Eichen-Totholz. Die Käfer schwärmen in der Abenddämmerung im Juni/ Juli und schlecken gerne austretende Baumsäfte von Eichen. Die Zangen dienen den Männchen als Waffen bei Partnerkämpfen.

  • Der Hirschkäfer steht unter Naturschutz und ist Leitart nach Anhang II der Flora-/ Fauna- Habitat- Richtlinie.

Amphibienschutz in Herrsching

 

Eine unserer langfristigen und wichtigsten Aufgaben ist der Amphibienschutz. Bereits anfangs der 80er- Jahre begannen im Herrschinger Bund Naturschutz erste Aktionen zum Amphibienschutz. Um die in ihrem Überleben gefährdeten Kröten und Frösche bei ihrer jährlichen Wanderung zum Laichgewässer im März/ April vor dem Überfahrenwerden zu schützen, werden sie durch Amphibienschutzzäune vom Überqueren der Straße abgehalten und dann von uns sicher auf die andere Straßenseite gebracht. Dabei werden sie gezählt, um die Entwicklung der Population langfristig zu überwachen.

In Herrsching werden an 3 Stellen alljährlich Leiteinrichtungen angebracht und von Anfang März bis Ende April täglich betreut:

1. Rieder Straße beim Haus der       Bayer. Landwirtschaft

2. Hechendorfer Straße auf Höhe der Finanzschule und

3. Im OT Widdersberg am Widders-berger Weiher

Helfer, auch Jugendliche können unter Anleitung auf diese Art an den praktizierten Umweltschutz herangeführt werden. Interessierte können sich bei Josef Schwarz Tel. 1884 oder Angelika Brix Tel. 3956887 melden.

Unternehmungen der OG Herrsching

Winterwanderung über das Hörndl
Exkursion auf der Erlinger Höhe
Exkursion auf der Erlinger Höhe
Winterwanderung in der Pähler Schlucht
Winterwanderung in der Pähler Schlucht
Biotopspflege an der Enzianwiese
Biotopspflege an der Enzianwiese
Biotopspflege an der Enzianwiese
Biotopspflege an der Enzianwiese