Ortsgruppe Krailling des BN sammelt Böller-Müll auf der Kraillinger Sanatoriumswiese
In Krailling ist Böllern aus Natur- und Tierschutzgründen nur an zwei Orten untersagt: am Osthang und an der Sanatoriumswiese. Die Gründe sind bekannt: Wildtiere verstehen die Gründe für den extremen Lärm und den Gestank in der Silvesternacht nicht, der urplötzlich über sie hereinbricht. Sie müssen daher geschützt werden vor Verletzungen und Panik, die oft tödlich enden. Die Information des Rathauses über das gemeindliche Feuerwerksverbot ist offenbar nicht ausreichend.
Am ersten Januar lagen auf der Sanatoriumswiese nicht nur die Reste der Raketen-Batterien und der Verpackungen, sondern wie in jedem Jahr auch viele, oft sehr kleine, Reste der Feuerwerkskörper. Bei sonnigem Wetter machten sich am 1. Januar vormittags und nachmittags Aktive und Freunde der BUND Naturschutz (BN) Ortsgruppe Krailling an die Arbeit und sammelten den Böller-Müll rechtzeitig vor dem Schneefall ein. Wir bedanken uns bei den vielen Helfern und Helferinnen.
Von links nach rechts: Dr. Karin Hummel, Silvia Roelcke, Martina Eller mit einer beeinduckenden Menge an Böller-Müll. Es fehlen auf dem Bild die Helferinnen und Helfer, die schon am Vormittag sehr viel eingesammelt haben.