Dieser Garten ist nicht unordentlich …

Jeder Mensch, der einen Garten besitzt, kann etwas für die Artenvielfalt tun: heimische Gehölze, Stauden und Kräuter bevorzugen; Ecken mit Laub und Totholz anlegen; eine Wiese wachsen lassen und nur zwei- oder dreimal pro Jahr mähen. Wer hier Verantwortung übernimmt, kann das jetzt auch öffentlich machen.

Ein kleines Schild für den Gartenzaun weist ordnungsliebende Nachbarn oder vorbeikommende Spaziergänger mit einem kleinen Augenzwinkern darauf hin, dass es sich hier keineswegs um einen faulen, sondern vielmehr um einen naturliebenden Menschen handelt, der sich für die biologische Vielfalt im eigenen Garten einsetzt.

Die Idee zu diesem Schild stammt von der BN-Ortsgruppe Kirchseeon, die im Rahmen des erfolgreichen Volksbegehrens für Artenvielfalt nach Ideen gesucht hat, neben den Landwirten auch die Gartenbesitzer „ins Boot des Artenschutzes“ zu holen.

Wir fanden die Idee so gut, dass wir uns auch solche Schilder bestellt haben. Erhältlich sind sie gegen eine kleine Spende bei einigen Ortsgruppen im Landkreis Starnberg und in der Geschäftsstelle der Kreisgruppe in Wartaweil.

Schön wäre es, wenn wir dann auch ein Foto von dem Schild bekommen könnten, wie es an dem Zaun eines insektenfreundlichen Gartens hängt und wir dieses Bild dann auch auf unserer Webseite veröffentlichen dürften.


Arbeitskreis Artenschutz

Wichtige Grundlage für den Artenschutz ist das Erkennen und Bestimmen der Arten. Der Arbeitskreis Artenschutz wurde gegründet, um sich dabei gegenseitig zu unterstützen. Er richtet sich an alle Interessierten, die die Vielfalt und die Besonderheiten um uns herum entdecken möchten. Neueinsteiger bekommen Unterstützung bei den ersten Schritten auf dem Weg zur sicheren Artbestimmung. Auf Exkursionen, an denen jeder unverbindlich teilnehmen kann, erlernt man zum Beispiel den Umgang mit der Bestimmungsliteratur.

Am 9. Juni treffen wir uns bei einer Exkursion in die Maisinger Kiesgrube um 18.00 Uhr.

Weitere Infos gibt es per Telefon oder E-Mail von Ellen Hacker, Tel. (089) 8576775, ellen.hacker@t-online.de

 

 


Demo gegen TTIP & Co. in München

Am 18. April 2015 fand in München eine große Demonstration gegen TTIP, CETA und TISA statt – zu der beinahe 20.000 Menschen kamen. Die Demo in München war wahrscheinlich die größte Veranstaltung gegen die Freihandelsabkommen in ganz Europa am Global Day Against TTIP. Zu der Kundgebung unter dem Motto »Bürgerrecht statt Konzerndiktatur« hatten BN, BUND, Grüne, Linke, Piraten, ödp, Verdi, Attac und andere Verbände aufgerufen.

Hubert Weiger, Vorsitzender des BN und des BUND, warnte vor einem »Abbau der ökologischen, sozialen und kulturellen Standards«. TTIP stelle einen »umfassenden Angriff auf unsere Lebensqualität« dar. Das Abkommen greife in »sämtliche Lebensbereiche« ein, von der Wasser- und Energieversorgung bis hin zum Gesundheitswesen. Die Buchläden in den Innenstädten drohten zu verschwinden. »Am Ende bestellen wir alle nur noch bei Amazon«, sagte Weiger.

Die Fotos von der Demo haben Jutta Kreuzer und Werner Stöckl aufgenommen.


Kritischer Dokumentarfilm über TTIP & Co.

Passend zur Demonstration in München sendete Arte am 21. April 2015 den Dokumentarfilm »TTIP — Freier Handel oder freie Bürger?« (52 Minuten).

Informationen zur Sendung bei Arte

Der Dokumentarfilm als MP4-Datei oder Flash-Video auf YouTube


Jagd auf Gänse am Starnberger See?

Lesen Sie unsere Pressemitteilung vom 14. Juli 2014 als Reaktion auf die vom Landratsamt Starnberg erteilte Allgemeinverfügung zur Aufhebung der Schonzeit von Grau- und Kanadagänsen.

Der Starnberger See ist auch ein Ramsar-Gebiet. Hintergrundinformationen dazu finden Sie hier, den Text der Konvention in deutscher Sprache finden Sie hier.

Die Lokalpresse berichtete am 16. Juli 2014 über das Thema (Merkur, Süddeutsche Zeitung). Einen Beitrag von Radio Charivari können Sie sich hier als MP3-Datei anhören.

Zwei Leserbriefe (Gänse zu Unrecht die Sündenböcke) erschienen am 22. Juli 2014 im Merkur. Unsere Pressemitteilung vom 01. August 2014 geht auf die neuesten Ereignisse und die Problematik näher ein.

Unterstützen Sie unsere Bemühungen und unterzeichnen Sie die Petition »Stoppen Sie 5½ Monate ungeregelte Bejagung von Gänsen, nehmen Sie die neuen Jagdzeiten zurück!« an das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.


Leserbriefe zum Thema Ammersee-Ostufer

Im Starnberger Merkur vom 25.02.2014 melden sich zwei Leserbriefschreiber zu Wort und kommentieren die durchgeführten Maßnahmen am Ostufer des Ammersees sowie die hierfür notwendige Genehmigung und ihr Zustandekommen.

Leserbriefe als JPG-Datei

Unsere Pressemitteilung vom 12.02.2014


Fracking — Gefahr oder Bedrohung?

Erfahren Sie in der PDF-Datei mehr über einige der Chemikalien, die regelmäßig beim Fracking eingesetzt werden, und über die Gefahren und Risiken, die von dem Chemikalienmix ausgehen.

Ein kurzes Video fasst den Fracking-Prozess mit seinen Auswirkungen zusammen.

Unterstützen Sie den BN, den BUND und Campact bei den Bemühungen, das riskante Fracking in Deutschland zu verhindern und prinzipiell zu verbieten.

Video: kurzgesagt.org


Was bedeutet Fracking?

Im Rahmen der ZDF-Serie »Frag den Lesch« beantwortet Prof. Dr. Harald Lesch die Frage, was eigentlich Fracking bedeutet, was dabei gemacht wird und welche Risiken es dabei gibt.

Können wir tatsächlich weitermachen wie bisher?