16.03.2007 Bebauungsplan Alzheimergassl

Stellungnahme zum Bebauungsplan „Alzheimergassl“ vom 12.02.2007

 

 

Sehr geehrter Frau Meyer-Brühl,

sehr geehrte Damen und Herren,

 

für die Übersendung der Unterlagen des Bebauungsplans bedanken wir uns.

 

Der Bund Naturschutz in Bayern e.V., vertreten durch die Kreisgruppe Starnberg, nimmt zum o. g. Verfahren wie folgt Stellung.

 

Mit dem vorgelegten Vorentwurf zum Bebauungsplan vom 19.12.2006 besteht nicht in allen Punkten Einverständnis.

 

Vom Baumkataster und den Festsetzungen zur Grünordnung sind wir sehr angetan.

 

Doch die Bebaubarkeit der Grundstücke sollte überdacht werden. Die Baugrenzen auf den folgenden Flurnummern sollten in der Gebäuderichtung um die jeweils an-gegebene Weite für die vorgeschlagene Bebauung vom Seeufer zurückgenommen werden:

- Fl.Nr. 103/2 um 10m nach Südosten

- Fl.Nr. 107 um ca. 5m nach Südosten

- Fl.Nr. 109 um ca. 5m nach Ostsüdost.

Damit wird der höchst wertvolle Lebensraum des Seeufers nicht unnötig einge-schränkt. Gerade die Uferzone ist der biologisch aktivste Bereich für alle Wildtiere (Vögel, Amphibien). Außerdem wird dann das hier so typische Ortsbild weniger stark beeinträchtigt.

 

Eine Abzäunung zum und am Seeufer soll bis 10m Abstand nicht zulässig sein, auch zwischen den Grundstücken ist dieser Abstand vom Ufer einzuhalten.

 

Die in Punkt 3.4 der Vorläufigen Begründung genannte Aufwertung des Gebietes ist schon allein wegen der Neuausweisungen lt. vorliegendem Bebauungsplan eindeutig nicht erkennbar. Wir bitten darum, dies in der endgültigen Fassung zu korrigieren. Auf entsprechende Ausgleichsflächen kann deshalb nicht verzichtet werden. Die Herausnahme eines Uferstreifens aus jeglicher privaten Nutzung könnte diesem Zweck dienen.

 

Die Neuanlage von Stegen und Badehütten ist zu vermeiden.

 

Es sollte hinsichtlich der Energie-Einsparung und der Verminderung des Ausstoßes von CO2 auf den Flurnummern 101/5, 103/2, 105/4 und 107 die Südausrichtung einer Dachfläche ermöglicht und somit die Sonnenenergie-Nutzung vorgeschrieben werden.

 

Wir bitten zur besseren Verständlichkeit des eigentlichen Planteils um Ergänzung des Nordpfeils und des Maßstabs, denn auf dem Titelblatt des Bebauungsplans steht der letztere doch sehr weit entfernt.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Günter Schorn

Kreisvorsitzender