06.06.2006 Nördliche Wettersteinstraße

Gemeinde Feldafing

O Flächennutzungsplan O mit Landschaftsplan

X Bebauungsplan 43

„Nördlich der Wettersteinstraße“

 

X mit Grünordnungsplan

dient der Deckung dringenden Wohnbedarfs O ja O nein

O Satzung über den Vorhaben und Erschließungsplan

O Sonstige Satzung

X Frist für die Stellungnahme bis 06. Juni 2006 (§ 4 BauGB)

O Frist: 1 Monat (§ 2 Abs. 4 BauGB-MaBnahmenG)

 

 

Träger öffentlicher Belange

 

 

 

Bund Naturschutz in Bayern e.V.

 

Name / Stelle des Trägers öffentlicher Belange (mit Anschrift und Tel. Nr.)

Kreisgruppe Starnberg; Hauptstr. 20, 82234 Weßling Tel.: 08153 / 98 43 86

starnberg@bund-naturschutz.de

(Geschäftszeiten: Di 9.30 bis 12.00 Uhr)

 

O keine Äußerung

 

O Ziele der Raumordnung und Landesplanung, die eine Anpassungspflicht nach §1 Abs. 4 BauGB auslösen

 

 

 

 

 

 

O Beabsichtigte eigene Planungen und Maßnahmen, die den o.g. Plan berühren können, mit Angabe des Sachstands

 

 

 

 

 

 

 

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Einwendungen mit rechtlicher Verbindlichkeit aufgrund fachgesetzlicher Regelungen, die im Regelfall in der Abwägung nicht überwunden werden können (z. B. Landschafts- oder Wasserschutzgebietsverordnungen)

 

X Einwendungen

 

Naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen (Eingriffsregelung):

Der Ausgleichsflächenbedarf ist fehlerhaft ermittelt. Unter Punkt 7.4.2 (Schutzgut Arten und Lebensräume) wurden zwar in der vorliegenden Fassung vom 07.02.2006 die im Baugebiet liegenden Flächen (Siedlungsgehölze, strukturreiche Gärten) nunmehr korrekt der Liste 1b (Kategorie II = Gebiete mittlerer Bedeutung) des Leitfadens zugeordnet, jedoch bei der Berechnung des Ausgleichsflächenbedarfs wurde fälschlicherweise der Ausgleichsfaktor von 0,2 der Kategorie I = (Gebiete geringer Bedeutung) herangezogen. Die Ausnahmeregelung für Verwendung des Faktors 0,2 gilt nur für Sonderfälle bei Spiel- und Sportplätzen. Es ist mind. der Faktor 0,7 anzusetzen, da durch die völlige Überplanung und dichte Bebauung des Gebietes keine bestehenden Vegetationsstrukturen im Kernbereich und nur einige Gehölze im Randbereich erhalten werden können. Es wird vorgeschlagen, um den Eingriff zu minimieren (Art 6a BayNatSchG) Haus Nr. 10 zu streichen, den dortigen Gehölzbestand zu sichern und als öffentliche Grünfläche bzw. Kinderspielplatz festzusetzen. Dann könnte Ausgleichsfaktor 0,5 (unterer Wert) angesetzt werden. Unter diesen Vorgaben errechnet sich ein Ausgleichsflächenbedarf von 15.669 qm x Faktor 0,5 = 7.835 qm.

Die Voraussetzung dafür ist aber das Bestehen eines gemeindlichen Ökokontos.

 

 

 

 

 

X Rechtsgrundlagen

 

§ 8 Abs. 1 BNatSchG

 

 

 

 

X Möglichkeiten zur Überwindung (z. B. Ausnahmen oder Befreiungen)

 

Regelverfahren nach Leitfaden „Eingriffsregelung in der Bauleitplanung“

 

 

 

 

 

Sonstige fachliche Informationen und Empfehlungen aus der eigenen Zuständigkeit zu dem o. g. Plan,

gegliedert nach Sachkomplexen, jeweils mit Begründung und ggf. Rechtsgrundlage

 

 

 

 

 

 

 

 

 

- Dr. Volker Haas , Kreisgeschäftsführer

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